Bauschutt-Recycling auf der eigenen Baustelle

Vom Containerkosten-Problem zur eigenen Materialquelle: Wie Bauschutt-Recycling vor Ort funktioniert.

Was zählt als Bauschutt – und was nicht

Bauschutt = rein mineralisches Abbruchmaterial: Beton, Ziegel, Mauerwerk, Fliesen, Naturstein, Mörtel und Putz. Holz, Gipskarton, Dämmstoffe und Folien müssen vor dem Brechen aussortiert werden.

Der Ablauf: Recycling in vier Schritten

  • 1. Sortieren: Störstoffe beim Abbruch direkt trennen
  • 2. Vorzerkleinern: Große Brocken mit dem Bagger auf bunkerfähige Größe bringen
  • 3. Brechen: Material in den Vibrationsbunker aufgeben
  • 4. Klassieren (optional): Siebanlage für saubere Einzelfraktionen

Was aus gemischtem Bauschutt wird

Gebrochener Mischbauschutt (RC-Mix):

  • Verfüllmaterial für Baugruben und Leitungsgräben
  • Unterbau für Wege, Stellflächen und Baustraßen
  • Sauberkeitsschichten und Planum
  • Drainagefähige Schüttungen

Wirtschaftlichkeit

Drei Gewinner-Posten: gesparte Containerkosten, gesparter Materialzukauf, gesparte Transportfahrten. Details auf unserer Wirtschaftlichkeits-Seite.

Häufige Fragen

Nein – mineralische Bestandteile können mitgebrochen werden. Nur Holz, Gipskarton, Dämmung und Folien müssen raus.
Für zeitweiligen mobilen Einsatz auf der eigenen Baustelle in der Regel nicht. Bei stationärem Dauerbetrieb kann eine BImSchG-Genehmigung erforderlich werden.
Der RedRhino 5000 Plus mit Vibrationsbunker und Anhänger-Transportfähigkeit. Erhältlich über M&R in Steinfurt (minibrechanlage.de).

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