Material-Guide · Asphalt & Straßenaufbruch
FAQ
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Asphalt brechen und wiederverwenden – der Praxis-Guide
Asphaltaufbruch ist kein Abfall, sondern Rohstoff. Wie Sie Fräsgut und Aufbruch selbst aufbereiten.
Asphaltaufbruch – ein unterschätzter Wertstoff
Bei Straßensanierungen und Hofumbauten fällt regelmäßig Asphaltaufbruch an. Gebrochener Asphalt ist ein gefragtes Material für Wegebau, Tragschichten und provisorische Befestigungen.
Backenbrecher und Asphalt – funktioniert das?
Ja, mit der richtigen Arbeitsweise. Praxisregeln:
- Kühl brechen: Morgens oder bei kühler Witterung verarbeiten
- Nicht zu fein einstellen: Gröbere Körnung (ab 45 mm) verhindert Verkleben
- Mischbetrieb: Zusammen mit Beton oder Mauerwerk brechen reduziert Anbackungen
Wofür sich gebrochener Asphalt eignet
- Wege- und Hofbefestigungen
- Baustraßen und Zufahrten
- Tragschichten unter neuen Asphaltdecken
- Rückführung ins Mischwerk als Recycling-Zuschlag
Rechtlicher Hinweis
Asphaltaufbruch älterer Baujahre kann teer-/pechhaltig sein (PAK-Belastung). Teerhaltiger Aufbruch darf nicht frei wiederverwendet werden. Im Zweifel Materialanalyse durchführen lassen.
Häufige Fragen
Bei kühler Verarbeitung und gröberer Körnungseinstellung kein Problem. An heißen Tagen morgens brechen oder im Mischbetrieb mit mineralischem Material.
Sicher nur per Laboranalyse. Verdächtig sind Beläge aus der Zeit vor ca. 1980 sowie schwarzglänzende, stark riechende Bruchflächen.
Ja – Asphaltgranulat ist gefragt bei Mischwerken und Privatkunden für Wegebefestigungen. Unbelastetes Material vorausgesetzt.
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